Aktuelle Beiträge...

 

23.7.2017 Dank leisem Antrieb: Live-Musik im Münsteraner Elektrobus mehr...

 

19.6.2017. Weltpremiere: Der neue Merceddes-Benz Tourismo mehr...

 

13.6.2017. Volvo: Erste vollelektrische Serienbusse haben ihren Betrieb aufgenommen mehr...

 

21.4.2017 Tourneebus auf Basis Neoplan Skyliner mehr...

 

6.4.2017. Schicker denn je: MAN Lion´s Coach mehr...

 

5.4.2017. Mit frischem Design und neuer Konstruktion fährt künftig der Mercedes-Reisebus Tourismo RHD vor mehr...

 

20.2.2017.Volvo: 90 Elektro-Hybridbusse für ÖPNV in Namur und Charleroi mehr...

 

17.2.2017. Der städtische Verkehrsbetrieb Esslingen (SVE) hat den neuen Batterie-Gelenkbus vorgestellt, der in Kooperation von Vossloh Kiepe und Solaris Bus & Coach gebaut wurde mehr...

 

16.12.2016. Autonomer Busbetrieb: Die Deutsche Bahn ist auch auf der Straße innovativ mehr...

 

3.12.2016. KVB-Linie 133 auf Elektrobetrieb umgestellt – die passenden Gelenkbusse lieferte VDL mehr...

 

17.11.2016. Buntes Jubiläum: 75.000 EvoBus in Neu-Ulm lackiert mehr...

 

30.10.2016. Noch nicht dagewesen: Sechs Elektrobusse im direkten Vergleich mehr ...

 

9.9.2016. London: Europas größte E-Busflotte gestartet mehr...

 

5.9.2016. Der neue Niederflur-Stadtbus Connecto von Mercerdes-Benz– Weltpremiere in Polen mehr

31.8.2016. Die 15. Deutschlandfahrt für historische Nutzfahrzeuge startet am 2. September (Freitag) um 10 Uhr ab Mercedes-Benz-Museum in Stuttgart mehr

 

28.7.2016. Bus-Züge von MAN und Hess für Konstanz Mehr...

 

29.7.2016. VDL: Erster 13 m langer VDL Futura-Doppeldecker FDD2 ausgeliefert mehr

 

27.7.2016. Der VDL Citea LLE 99 (Low-entry) ist nunmehr auch in einer vollelektrischen Ausführung lieferbar mehr

 

19.7.2016. Mercedes-Benz hat auf einer Schnellbusstrecke in Amsterdam gezeigt, dass ein selbstlenkender Omnibus bereits eingesetzt werden kann. Zudem wurden im Prototypen neuartige Lösungen für den Fahrgastraum präsentiert. Zur Reportage

 

17.7.2016. Personenerkennung inklusive – zunächst für Mercedes-Trucks, der Bus folgt. Mehr...

 

15.7.2016. Endlich Gesetz: Zulässiges Gesamtgewicht von 19,5 t für Zweiachser. Mehr...

 


Volkswagen Crafter:

„Mit VW-DNA“ der große
Bruder der T-Baureihe.

Das gelungene Design
wurde mit einer optimalen
Ladenraumgestaltung  kombiniert

 

Die ausgezeichnete Aerodynamik (cW-Wert 0,33) sowie moderne Antriebe werden einen umweltfreundlichen und wirtschaftlichen Betrieb gewährleisten

Fotos: Volkswagen Nutzfahrzeuge

Volkswagen Nutzfahrzeuge: Der neue Crafter

(1. Juli 2016). Im Herbst startet der neue Crafter von Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN), den ich hier auf Basis der aktuellen Pressemitteilung kurz vorstelle. Zur Erinnerung: Bisher wurde der Crafter gemeinsam mit dem Sprinter (MB) im Mercedes-Benz Transporterwerk Düsseldorf gebaut; VW sorgte mit eigenen Karosseriemerkmalen, Ausstattungen und Antriebskomponenten dafür, dass die Kunden ein markentypisches Produkt bekamen.

Nunmehr ist Schluss mit der Kooperation zwischen den beiden Autogiganten und nach mehrjähriger Entwicklung präsentiert VWN zur kommenden IAA Nfz in Hannover (22. bis 29. Sept. 2016) den neuen Crafter.

Die ab Herbst lieferbare Transporter-Baureihe ist eine komplette Neuentwicklung. Hierzu wurden Betreiber und Nutzer intensiv befragt, um deren Vorstellungen bei der Neugestaltung zu berücksichtigen. Spezialisten aus Hannover begleiteten vielfach die Fahrer in ihrem Alltag und fragten sie direkt an ihrem Arbeitsplatz nach ihren Wünschen. Das spiegelt sich in den Funktionen wie im Design wider, das verschiedene Kundensegmente anspricht. Somit bietet der Crafter neben einem idealen Verhältnis zwischen Nutz- und Verkehrsfläche mit einem cW-Wert von nur 0,33 eine ausgezeichnete Aerodynamik, die laut Hersteller über alle Modellvarianten funktioniert. Zudem verspricht VW für den neuen Crafter eine in dieser Klasse noch nie dagewesene Qualität, Robustheit und Wertigkeit.


Erst ein Auftrag über insgesamt 68 Einheiten für Augsburg, aktuell die stattliche Order aus Madrid: Der Citaro NGT mit neuem Erdgasmotor stößt im In- und Ausland auf großes Interesse. Foto: Daimler Buses

Städtische Verkehrsgesellschaft EMT Madrid ordert 82 Mercedes-Benz Erdgasbusse

Die Verkehrsbetriebe EMT (Madrid) mit ihren 3,2 Millionen Einwohnern setzen beim Busverkehr bereits seit Jahren auf alternative Antriebe. Dadurch den Einsatz von Erdgasfahrzeugen konnte in der spanischen Hauptstadt bis dato eine Reduzierung der Emissionen um mehr als 80 Prozent erreicht werden. Mit der Order von 82 Mercedes-Benz Citaro NGT (Natural Gas Technology) Omnibussen setzt EMT weiterhin konsequent auf diese umweltfreundliche Antriebstechnik. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um 40 Mercedes-Benz Gelenkbusse (18 m) sowie 42 Solofahrzeuge (12 m). Der neue Citaro NGT mit Erdgasmotor ist ohne Einschränkung für die Verwendung von Bio-Erdgas nach DIN 51624 freigegeben. Damit wird die Umweltbilanz nochmals attraktiver, da die Busse nahezu CO2-neutral ihre Einsätze absolvieren. Zudem unterschreitet der Erdgas­motor das Geräuschniveau zum vergleichbaren Dieselmotor hörbar, wie es sich auch bei bisherigen Fahrvorstellungen gezeigt hat.

 

Neuer Erdgasmotor: Kompakt und leistungsstark

Herzstück des neuen Citaro NGT ist der Erdgasmotor Mercedes-Benz M 936 G. Mit 7,7 l Hubraum handelt es sich um den derzeit kompaktesten Erdgasmotor seiner Klasse: Mit einem Gewicht von nur 747 kg einschließlich Vorkatalysator ist das Triebwerk ein Paradebeispiel für erfolgreiches Downsizing. Der Erdgasmotor basiert auf dem modernen Euro 6-Turbodiesel OM 936. Der stehend eingebaute Reihensechszylinder wird als monovalenter Motor mit komprimiertem Erd- bzw. Biogas betrieben. Er leistet 222 kW (302 PS) bei 2000 U/min, erreicht ein maximales Drehmoment von 1200 Nm konstant von 1200 bis 1600 Touren und unterschreitet die Abgasgrenzwerte von Euro VI zum Teil erheblich. Mit diesen Daten und seiner kraftvollen Leistungsentfaltung ist der einstufig aufgeladene Motor seinem Pendant mit Dieselantrieb völlig eben­bürtig. Die Leistungs- und Drehmomentkurven verlaufen im Hauptfahrbereich von Leerlaufdrehzahl bis etwa 1500/min deckungsgleich. Oberhalb arbeitet der Erdgasmotor sogar einen leichten Leistungs- und Drehmomentvorteil heraus.

Das Segment der Stadtbusse (Westeuropa) beläuft sich auf jährlich rund 10500 Neuzulassungen. Auf Omnibusse mit Erdgasantrieb entfallen in Europa derzeit jährlich knapp 1000 Einheiten. Mercedes-Benz rechnet damit, dass sich diese Zahl unter den Aspekten Umweltbelastung und Ressourcenschonung künftig weiter erhöht. (5/2016 PM Daimler Buses)

Das Tankvolumen der Gasflaschen in der neuen Generation konnte von jeweils 190 l auf 227 l deutlich erhöht werden. Vorteil: Bei gleichem Gesamt­volumen läßt sich daher die Zahl der Behälter reduzieren. Im Vergleich zum Vorgängermodell kommt der Citaro NGT bei unveränderter Reichweite daher jeweils mit einer Gasflasche weniger aus, ist zudem leichter. Foto: Daimler Buses


Hybridgelenkbus (Hess) mit Nachladung über Stromabnehmersystem und neuem, selbstlernendem Leistungsungsmanagement.
Foto: Elke Sähn/Fraunhofer IVI

Fraunhofer-Institut testet mit Dresdner Verkehrsbetriebe neuen Hybrid-Gelenkbus im Linieneinsatz

Bis 30. Juni 2016 testet das Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktur-systeme (IVI) in Kooperation mit der Dresdner Verkehrsbetriebe AG einen Plug-In-Hybridbus im Fahrgastbetrieb auf der Linie 61. Der weiß-grüne Gelenkbus ist werktags bis zu vier Mal täglich zusätzlich zum normalen Fahrplanangebot im Einsatz. Das Testfahrzeug kann bis zu 15 Kilometer rein elektrisch zurücklegen, danach schaltet sich der Dieselantrieb zu. Es eignet sich damit insbesondere für den Einsatz auf Linien, die durch städtebaulich sensible Bereiche führen. Zugleich verfügt der Bus über die technologischen Freiheitsgrade eines Dieselbusses.

 

Der von der Carrosserie Hess AG gelieferte Gelenkbus ist mit einer Hochleistungsbatterie sowie Leistungselektronik der Firma Vossloh Kiepe GmbH ausgerüstet. Er wird am Betriebshof Gruna über ein Stromabnehmersystem der Firma Schunk nachgeladen. Die installierte Batterie hat einen nominellen Energieinhalt von 48 Kilowattstunden und kann mit einer Leistung von bis zu 330 Kilowatt geladen werden.

 

Selbstlernendes Leistungsmanagement

Neben der rein elektrischen Fahrfunktion sowie der externen elektrischen Nachladung testen die Forscher ein selbstlernendes und adaptives Energie- und Leistungsmanagement für Hybridbusse. Mit dem Ziel, den Kraftstoffverbrauch zu minimieren, passt es sich optimal an die Charakteristik einer jeden Linie an.

 

Der hybride Testbus ist auf der topographisch anspruchsvollen Linie 61 im Einsatz. Sie bietet mit verschiedenen Höhenprofilen und der unterschiedlichen Fahrgastnachfrage ideale Voraussetzungen für den Test des Energie- und Leistungsmanagements. Bereitrs im März und April war das Fahrzeug zwischen Gruna und Löbtau unterwegs, aktuell wird es zwischen Bühlau und Löbtau erprobt. Das Projekt „SaxHybridPlus“ ist eines von rund 40 Projekten im sog. Schaufenster „Bayern-Sachsen / Elektromobilität verbindet“ und wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. (5/2016 PM Fraunhofer IVI)