VDL bringt 2018 neuen Minibus mit Elektroantrieb

21.8.2017. VDL Bus & Coach entwickelt derzeit den MidCity Electric. Dieser vollelektrische Minibus (Länge 8 Meter) soll für den emissionsfreien Busverkehr im Stadtbereich ebenso geeignet sein wie für den Einsatz in dünn besiedelten Gebieten. Dank Niederflurboden wird er auch Rollstuhlfahrern das Einsteigen erleichtern. Durch den verlängerten Radstand ergibt sich eine hohe Flexibilität bei Ausstattung und Sitzplatzzahl. Der MidCity Electric wird über eine 87-kWh-Batterie verfügen, die einen Aktionsradius von bis zu 220 km gewährleisten soll. Der niederländische Hersteller will das neue Elektrobusmodell 2018 auf den Markt bringen.

Mit inzwischen 92 Citea-Elektrobussen im täglichen Einsatz, die schon mehr als 3 Millionen Kilometer elektrisch zurückgelegt haben, sieht sich VDL Bus & Coach als europäischer Marktführer beim Einsatz von emissionsfreien ÖPNV-Bussen. Im Rahmen der Umstellung von Diesel- auf Elektrobusse übernimmt VDL zunehmend die Rolle eines „Übergangspartners“: Von der Planung über die Systemverantwortung bis hin zur Installation von Ladestationen. JG/Foto VDL

 


Die E-Busse von Volvo werden mit stationären Pantografen über eine Ladeschiene auf dem Dach nachgeladen. Dieses auch für Fahrzeuge anderer Hersteller offene System spart Gewicht am Fahrzeug. Foto: Volvo Buses

Volvo: Erste vollelektrische Serienbusse haben ihren Betrieb aufgenommen

13.06.2017. Anfang Juni haben die ersten in Serie gefertigten vollelektrischen Stadtbusse der Volvo Bus Corporation ihren Betrieb in der Stadt Differdingen (Differdange, Luxemburg) aufgenommen. Betreiber ist das Unternehmen Sales-Lentz, das nun über vier vollelektrische Busse, 12 Elektro-Hybridbusse und 30 Hybridbusse von Volvo verfügt.

Die Ausrichtung von Differdingen auf elektrisch angetriebene Omnibusse ist Teil der Strategie der Kommune zur Steigerung der Nachhaltigkeit; dabei ist der ÖPNV ein entscheidender Schwerpunkt.

Die vier vollelektrischen Busse werden auf vier Linien mit einer Streckenlänge von jeweils acht bis 9,5 Kilometern eingesetzt. Jeder Bus ist rund 25 Minuten im Fahreinsatz. Anschließend werden die Batterien an den Endstationen in nur drei bis sechs Minuten über eine offene Ladeschnittstelle mit der Bezeichnung OppCharge (Opportunity Charging) zwischengeladen. Die OppCharge-Schnellaufladungstechnologie entspricht den Empfehlungen des Verbands der europäischen Automobilhersteller (ACEA). Die Ladestationen in Differdingen sind von Heliox geliefert worden.

Bereits im September 2016 erhielt das Busunternehmen Sales-Lentz Autocars den Auftrag zur Umsetzung eines Großprojekts, das die umweltfreundliche und rundum „grüne“ Ausrichtung der urbanen Mobilität zum Ziel hatte: Die Stadtlinienbusse in Differdange sollten auf zu 100 Prozent elektrisch angetriebene Stadtbusse umgestellt werden. Vorgesehen waren Solobusse in 12-m-Länge.

„Wir sind hocherfreut, dass wir die sportliche Herausforderung einer kompletten Umstellung unseres Linienbetriebs in genau neun Monaten geschafft haben“, bekräftigt Jos Sales, Direktor von Sales-Lentz. „Dies war nur möglich mit einem extrem schlagkräftigen Team, das sich aus der Volvo-Zentrale in Göteborg, dem Volvo Competence Center in Luxemburg, der Stadt Differdingen, den Unternehmen Heliox und ElectroWatt sowie der Technikabteilung von Sales-Lentz und zahlreichen weiteren starken Partnern zusammensetzt, die in diesem Projekt perfekt zusammengespielt haben.“

„Sales-Lentz hat schon immer neue Technologien in einem sehr frühen Stadium

übernommen und eingesetzt. Wir verstehen unsere Rolle als ÖPNV-Betreiber so, dass wir bei unseren Zulieferern, den Omnibusherstellern und den Softwareentwicklern neue Impulse auslösen. Damit wollen wir sie anspornen, neue Technologien zu entwickeln und zu liefern, die exakt auf die Bedürfnisse des Markts zugeschnitten und abgestimmt sind. Durch seinen unmittelbaren Kontakt zu öffentlichen und privaten Kunden, die Mobilitätslösungen benötigen, sieht sich Sales-Lentz als Entwicklungspartner und als ein Unternehmen, das dazu bereit ist, in nachhaltige Mobilitätskonzepte zu investieren“, so

das Statement von Wolfgang Schroeder, Geschäftsführer von Sales-Lentz.

Volvo zählt mit zu den Vorreitern in Sachen E-Mobilität und hat weltweit bereits mehr als 3300 elektrifizierte Omnibusse verkauft, dabei größtenteils Hybridvarianten in unterschiedlichen Techniken, als Komplettbusse und Basiseinheiten für Aufbauer. EB / Fotos: Volvo

 

Technische Daten Volvo 7900 E

• Vollelektrischer, zweiachsiger Niederflur-Stadtbus, 12 Meter Länge, drei Türen.

• Energieverbrauch ist um 80 Prozent niedriger als bei einem vergleichbaren Bus mit Dieselmotor.

• Leiser und emissionsfreier Betrieb.

• Ausstattung mit einem Elektromotor und Lithium-Ionen-Eisenphosphat-Batterien.

• Aufladung der Batterien an den Endhaltestellen in nur drei bis sechs Minuten*.

• Beförderungskapazität liegt bei 85 Fahrgästen.

(* Die exakte Ladedauer hängt von Topografie, Lastverhältnissen und klimatischen Bedingungen ab)

Daten zu OppCharge (Opportunity Charging/Zwischenladung)

• Offene Schnittstelle zwischen Ladestation und Fahrzeug.

• Ladeleistung 150 kW, 300 kW oder 450 kW.

• Pantograf ist in die Ladesäule integriert. Der Volvo 7900 E verfügt über auf dem

Dach montierte Ladeschienen mit einem geringen Gewicht. Dies ist eine

kosteneffiziente und zugleich gewichtsparende Lösung.

• Konduktive Ladung über Stromabnehmer. Datenaustausch zwischen Bus und

Ladestation über WLAN.

 

Die ersten vier vollelektrischen Stadtlinienbusse des Typs Volvo 7900 E aus der
Serienproduktion der Volvo Bus Corporation haben Anfang Juni 2017 ihren Betrieb aufgenommen. Das Verkehrsunternehmen Sales-Lentz setzt die Elektrobusse im ÖPNV der Stadt Differdingen (Differdange) in Luxemburg ein. Foto: Volvo Buses


Volvos Elektro-Hybridbus an einer Opportunity Charging-Ladestation                                                               Foto: Volvo Buses

Volvo: 90 Elektro-Hybridbusse für ÖPNV in Namur und Charleroi

 

20.02.2017. Die Volvo Bus Corporation hat ihre bislang größte Bestellung im Bereich effizienter Komplettlösungen für den elektrifizierten Busverkehr erhalten: Die Order umfasst 55 Elektro-Hybridbusse für die Stadt Charleroi und weitere 35 Einheiten für den Einsatz in der Stadt Namur.
12 Ladestationen sind inklusive. Käufer ist die belgische ÖPNV-Gesellschaft
Transport en Commun („TEC Group“), die den ÖPNV in der Region Wallonien betreibt. Die Ladestationen werden von ABB (Schweiz) geliefert.

ABB wird vier Ladestationen nach Charleroi und acht Ladestationen nach Namur liefern. Die Inbetriebnahme soll im Herbst 2017 erfolgen. Nach der Auslieferung der 90 neuen Elektro-Hybridbusse und der 12 Ladestationen werden insgesamt 101 Volvo Elektro-Hybridbusse und 15 ABB-Ladestationen bei der TEC-Group in Betrieb sein.

Die TEC Group hatte bereits im vergangenen Jahr elf Elektro-Hybridbusse Volvo 7900 Electric Hybrid mit den nötigen Ladestationen für den ÖPNV in Namur bestellt. Dieses System ist im Januar 2017 in Betrieb genommen worden. Sobald die 35 jetzt neu für den Einsatz in Namur bestellten Elektro-Hybridbusse auf der Straße sind, werden dort 90 Prozent des öffentlichen Personennahverkehrs elektrifiziert sein.

Die Schnellladesysteme von ABB sind mit einer so genannten „OppCharge“-Schnittstelle (Opportunity Charging) ausgerüstet, so dass die Ladestationen auch von elektrifizierten Bussen anderer Fahrzeughersteller genutzt werden können. OppCharge wird derzeit in über zwölf Ländern eingeführt.

Der Elektro-Hybridbus Volvo 7900 Electric Hybrid fährt rund 70 Prozent einer Linienstrecke im elektrischen Fahrmodus – weitgehend emissionsfrei, mit entsprechend geringem Geräuschniveau. Zum Antrieb der Busse gehört je ein 150-kW-Elektromotor, eine leistungsstarken Lithium-Ionen-Eisenphosphat-Batterie und ein Dieselmotor mit 177 kW/240 PS. Die Wiederaufladung der Batterien erfolgt an Zwischenstationen und dauert jeweils drei bis vier Minuten.

Der Volvo 7900 Electric Hybrid verbraucht bis zu 60 Prozent weniger Energie im Vergleich zu entsprechenden Omnibussen mit Dieselantrieb. Elektro-Hybridbusse von Volvo werden bereits heute erfolgreich in Großstädten wie Göteborg, Stockholm, Hamburg, Luxemburg, Namur und Curitiba eingesetzt.

Die Hybridtechnologie sei heutzutage der beste Kompromiss zwischen betrieblichen Zwängen und der Energieeffizienz für Stadtbusse, so Vincent Peremans, Geschäftsführender Direktor der TEC Group. EB

 

OppCharge (Opportunity Charging)-Ladestation von ABB

• Zwischenladung: offene Schnittstelle zwischen Ladestation und Fahrzeugen, basierend auf dem CCS-Standard der Pkw-Industrie für Elektrofahrzeuge

• Ladeleistung 150 kW, 300 kW oder 450 kW

• Der Pantograf ist in die Ladesäule integriert. Der Volvo 7900 Electric Hybrid verfügt über auf dem Dach montierte Ladeschienen mit einem geringen Gewicht Dies ist eine kosteneffiziente und zugleich gewichtsparende Lösung

• Konduktive Ladung. Datenaustausch zwischen Bus und Ladestation über WLAN

Foto: Volvo Buses



IMC-Batteriebus des Städtischen Verkehrsbetriebs Esslingen (SVE). Foto: Vossloh Kiepe

Esslingen: Batteriegelenkbusse laden über Oberleitung auf Teilstrecken

17.2.2017. Der städtische Verkehrsbetrieb Esslingen (SVE) hat bei einer Fachveranstaltung den neuen Batteriebus mit „In Motion Charging“ (IMC®) von Vossloh Kiepe einem internationalen Fachpublikum und Medienvertretern vorgestellt. Die vier Elektrohybridbusse wurden in Kooperation von Vossloh Kiepe und Solaris Bus & Coach gebaut und sind seit Ende 2016 im Linieneinsatz.
Bei den innovativen Fahrzeugen handelt es sich um IMC-Gelenkbatteriebusse mit Lithium-Titanat-Oxid-Traktionsbatterien (LTO), die mit 37 kWh nutzbarer Energie und 240 kW Leistung den vollwertigen Betrieb in Gebieten ohne Oberleitung ermöglichen. Die Reichweite im Batteriemodus beträgt auch unter ungünstigen Bedingungen 10 km. Dies war einer der Hauptgründe für die Beschaffung einer solchen Technologie: „Der Elektrohybridbus fährt auf der Linie 113 zu zwei Drittel im Batteriebetrieb. So konnte der Stadtteil Berkheim ohne Infrastrukturkosten an den emissionsfreien ÖPNV angeschlossen werden. Die Fahrzeuge fahren vom Start des Linienbetriebs an zuverlässig wie Dieselbusse“, berichtet Harald
Boog, Betriebsleiter der SVE. „Da die Herausforderung von IMC-Bussen weniger in der Mechanik, sondern im elektrischen System liegt, wurde der Elektrikspezialist Vossloh Kiepe Konsortialführer im Projekt“, so Boog weiter.

Das besondere Interesse der Teilnehmer galt den Fahrzeugeigenschaften. Die Höchstgeschwindigkeit der Batterieoberleitungsbusse beträgt in beiden Betriebsarten 65 km/h. Durch den Doppelachsantrieb von zwei Mal 160 kW verfügt das Fahrzeug auch bei Steigungen und unter widrigen Witterungsbedingungen über exzellente Fahreigenschaften und rekuperiert
effizient.
Der Schlüssel zum Erfolg liege in der Neuentwicklung eines leistungsstarken Batterieladekonzepts, so Vossloh-Kiepe-Projektleiter Joachim Berndt. Erst dies habe es ermöglicht, die Batterie während der kurzen Fahrzeit unter den Oberleitungen schnell nachzuladen. Während der Fahrt unter der Oberleitung stehen dem Fahrzeug nämlich bei Bedarf bis zu 600(!) kW zur Verfügung. Der „Flaschenhals“ der Nachladung wird somit durch das IMC-Konzept nachhaltig verhindert selbst wenn der Anteil an Oberleitung-Strecke vergleichsweise gering ist.

Im Rahmen einer Probefahrt auf dem Esslinger Liniennetz konnte die Leistungsfähigkeit des Gelenkbusses eindrucksvoll demonstriert werden; so überzeugte die kraftvolle Beschleunigung im Batteriemodus auch bei einer Bergauffahrt. Generell konnte man den geringen Unterschied zwischen der Batteriefahrt und der Fahrt unter der Oberleitung nicht spüren.
Im Rahmen der aktuellen Anforderungen an die Verkehrsbetriebe, einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, bieten die Elektrospezialisten mit dem IMC-Konzept einen alltagstauglichen und nachhaltigen Lösungsansatz an. IMC ermöglicht das zuverlässige Betreiben von Elektrobussen in beliebiger Flottengröße, womit messbare Verbesserungen der Luftqualität in Städten realisiert werden können.
Mit dem Esslinger Referenzprojekt wurde ein unkompliziertes E-Bus-System realisiert, in dem die Fahrzeuge rund um die Uhr pausenlos einsetzbar sind, und das einen zukunftsweisenden Ansatz für viele Verkehrsbetreiber darstellt. Die jetzt zum Knorr-Bremse Konzern gehörende Vossloh Kiepe liefert Antriebsausrüstungen für Oberleitungsbusse bereits seit 1950. Die Kombination mit einer Traktionsbatterie als Hilfsaggregat wurde seit 2005 in über 600 Elektrobussen für zunächst Vancouver (262), dann auch für Gelenk- und Doppelgelenkbusse in Zürich (35), gefolgt von Genf (33) und Luzern (30) und ab 2014 in Seattle (174) und San Francisco (60) realisiert. Als 12-Meter-
Variante sind IMC-Batteriebusse mit leistungsstarken LTO-Batterien bereits in Dayton (2) und Cagliari (4) im sektionsweisen oberleitungsfreien Linieneinsatz. Die vier Esslinger IMCBatteriebusse sind die ersten Gelenkbusse für den Duobetrieb. (EB)

 


Vielseitige E-Bus-Flotte: Sileo, Solaris, Bolloré, Linkker, VDL und Ebusco. Interessant auch die hochfahrbaren Stromabnehmer einiger Fahrzeuge, womit unterwegs an Ladevorrichtungen oder vorhandenen Oberleitungen die Batterien nachgeladen werden könnten

Bisher einzigartig: Sechs Elektrobusse im direkten Vergleich

29.10.2016. Sechs Elektrobusse verschiedener Hersteller präsentierten sich im Rahmen einer dreitägigen Fahrvorstellung in Bonn. Ein Szenario, das es so noch nicht gegeben hat. Ideengeber und Ausrichter war die Fachzeitschrift „Omnibusspiegel“, mit tatkräftiger Unterstützung der Stadtwerke Bonn (SWB Bus und Bahn). Zahlreiche Fachjournalisten aus ganz Europa unterstrichen die Bedeutung der Veranstaltung.

Teilgenommen hatten die E-Busse der Hersteller Bolloré aus Frankreich, Ebusco und VDL aus den Niederlanden, Linkker aus Finnland, Solaris aus Polen sowie Sileo aus Deutschland. Treffpunkt sowie Start und Ziel aller Testrunden war der SWB-Betriebshof im Stadtteil Friesdorf, wo man mithilfe professioneller Anlagen alle Fahrzeuge auf „Herz und Nieren“ untersuchen konnte. Dazu gehörte neben dem Werkstatttest (Antriebstechnik, Konstruktion, Wartungsfreundlichkeit) das Aufladen der Batterien sowie die Kontrolle des Leergewichts. Das Messen der Innengeräusche fand während der Testfahrten statt, deren 20 km lange Route durch den südlichen Stadtteil (Bad Godesberg) verlief. Einen besonderen Schwierigkeitsgrad bildete die zum Teil 11-prozentige Steigung hinauf zum Heiderhof, die übrigens alle vertretenen Elektrobusse kraftvoll meisterten.

Die selbstfahrenden Fachjournalisten konnten unter praxisnahen Bedingungen Vergleiche ziehen und beurteilen, welche Fahreigenschaften die unterschiedlichen E-Bus-Modelle haben. Darüber hinaus diskutierten die Teilnehmer Lösungen bezüglich der Ladeinfrastruktur, unter Einbeziehung der Erfahrungen von Verkehrsunternehmen.

Heinz Jürgen Reining, Geschäftsführer SWB Bus und Bahn, zeigte sich sehr zufrieden mit den Erfahrungen, die die Stadtwerke Bonn nach einem halben Jahr Dauereinsatz im Linienbetrieb mit den eigenen Elektrobussen (sechs 12-m-Busse vom Typ Sileo) gemacht haben. „Wir gehen das Thema Elektromobilität hochmotiviert an und werden unser Ziel, die gesamte Busflotte auf E-Mobility umzustellen, akribisch vorantreiben.“

Die Bonner setzen auf Elektrobusse mit hoher Reichweite. Deshalb kann auf Zwischenladungen im Streckennetz verzichtet werden. Die Batterien werden nur nachts an Ladestationen auf dem Betriebshof geladen. Dies lässt einen flexiblen Einsatz der SWB-Elektrobusse auf allen Linien zu. Mit der nutzbaren Ladekapazität der Batterien von 230 Kilowattstunden wird eine Reichweite von mehr als 200 Kilometern erzielt.

Die Zusammenarbeit mit dem Hersteller soll intensiviert werden, wobei auch erwogen wird, als Vertragswerkstatt für Busse der Marke Sileo zu arbeiten. Zudem wird darüber nachgedacht, als kompetenter Anbieter von Ladeinfrastrukturen aufzutreten – was nach Ansicht von Heinz Jürgen Reining mehr noch eine Aufgabe der Verkehrsunternehmen als der eigentlichen Bushersteller sein sollte.

Zurück zum eigentlichen Vergleich: Die Beurteilungen der Bustester werden sorgfältig ausgewertet und um die Eindrücke der Buswerkstatt ergänzt – was seine Zeit braucht. Daher erscheinen ausführliche Reportagen erst in den nächsten Monaten in der Fachpresse. JG/Foto Görgler