Nach erfolgreicher Testphase im täglichen Einsatz: Citea-Gelenkbusse mit elektrischem Antrieb. Foto: VDL

Köln: KVB-Linie 133 auf Elektrobetrieb umgestellt – die passenden Gelenkbusse lieferte VDL

3.12.2016. Ab sofort sind auf der Kölner Buslinie 133 nur noch Omnibusse mit Elektrobetrieb unterwegs. Dazu hat der niederländische Hersteller VDL Bus & Coach acht Niederflur-Gelenkbusse vom Typ Citea SLFA Electric geliefert an die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) geliefert. Durch den absolvierten Wechsel von Diesel- auf Elektrobusse soll sich der der CO2-Ausstoß jährlich um etwa 520 Tonnen reduzieren. Die rund 7 Kilometer lange Linie 133 mit ihren 13 Haltestellen verbindet den Kölner Bahnhof mit dem Stadtteil Zollstock. Die KVB sieht für die Zukunft große Möglichkeiten im Bereich Elektromobilität und strebt einen völlig emissionsfreien ÖPNV an.

Der Citea SLFA Electric ist mit einem Pantograf-Schnellladesystem ausgestattet ist auf dem Dach des Vorderwagens direkt oberhalb der 2. Achse installiert, wodurch der davorliegende Einstieg mit Doppeltüren nicht durch Einbauten beeinträchtigt wird. Die elektrischen Batterien werden an den Endhaltestellen mit 250 kW nachgeladen, was zwischen 5 und 10 Minuten dauert. Nachts auf dem Betriebshof werden die Batterien dann komplett aufgeladen.

Fahrtzielanzeigen sind in der Front, seitlich und am Heck jeweils oben direkt hinter den Scheiben integriert. Die vordere Einstiegstür ist extrabreit ausgeführt, um auch hier das Ein- und Aussteigen zu erleichtern und den Fahrgastfluss zu fördern. Die LED Beleuchtung vorne, seitlich und hinten sorgt für eine optimale Sicht unter allen Umständen. Die Elektro-Gelenkbusse sind mit 43 Sitz- und 82 Stehplätzen ausgeführt. Die Fahrgäste profitieren in erster Linie davon, dass der Antrieb der Elektrobusse spürbar leiser arbeitet als bei herkömmlichen Bussen mit Dieselmotoren, was bei den Fahrgästen bereits in der Testphase gut angekommen ist.

Die Kölner Verkehrs-Betriebe AG, viertgrößtes kommunales ÖPNV-Unternehmen in Deutschland, betreibt ÖPNV in Köln und der umliegenden Region. Der Fuhrpark besteht aus 367 Stadtbahnen und über 300 Bussen. Rund 3.400 Mitarbeiter sorgen dafür, dass auf den fast 60 Bus- und Bahnlinien alles reibungslos verläuft. Jeden Tag werden gut 850.000 Fahrgäste befördert. EB

 


Neu: VDL-Minibus mit Batterieantrieb

(10.8.2016). Der vollelektrische Kleinbus MidBasic Electric (unten) ist speziell für die Beförderung kleiner Fahrgastzahlen in dünnbesiedelten Regionen bestimmt. Als Basisfahrzeug dient ein Mercedes Sprinter in 3,5-Tonnen-Ausführung.

VDL Bus & Coach ersetzt den Diesel-Antriebsstrang durch einen vollelektrischen Antriebsstrang, der gemeinsam mit dem österreichischen Spezialisten Kreisel entwickelt wurde. Die Elektromotoren sind 120 kW bis 150 kW stark, die Batterien (Patent Kreisel) mit 4,6 kg/kWh besonders leicht; Kapazitäten von 72 kWh oder wahlweise 92 kWh ermöglichen einen Aktionsradius von 200 bis 300 km.

Die Batterien sind flüssigkeitsgekühlt und werden unter dem Fahrzeug angeordnet, wodurch sich ein niederiger Schwerpunkt und mehr Platz im Fahrgastraum ergibt. Dank eines intelligenten Thermomanagements soll der volle Aktionsradius auch bei extremen Temperaturen erreicht werden. Zudem bietet das Thermomanagement Möglichkeiten zum Vorwärmen oder Kühlen des Fahrzeuginnenraums.

Schnellladen ist mit dem serienmäßig eingebauten 22-kW-Ladegerät möglich. Mit einem Ladestecker vom Typ 2 Combo (europäischer Standard) kann der kompakte Batteriebus die Infrastruktur für elektrisch angetriebene Pkw nutzen. Mittels der Bremsenergierückgewinnung KERS (Kinectic Energy Recovery System) mit drei Schaltstellungen ist kein herkömmlicher Retarder erforderlich, wobei die Betriebsbremsen dennoch geschont werden.

Zur IAA-Premiere wird eine Variante mit 8+1 Sitzplätzen gezeigt. Probefahrten werden auf dem Außengelände angeboten. JG

 

Unten: Batterie-Kleinbus MidBasic Electric     Fotos: VDL Bus & Coach


VDL-IAA-Premiere: 10,6 m langer Futura-Reisemidi

(8.8.2016) VDL Bus & Coach (IAA-Stand Halle 11/C37) erweitert die Futura-Modellreihe um den Reisemidi FHD2-106 (10,6 m). Diese neue Längenvariante fügt sich nahtlos in die Futura-Familie ein, die sich durch eine vielseitig nutzbare Modulbauweise auszeichnet.

 

VIP-Luxussegment

Mit dem FHD2-106 zielt VDL Bus & Coach auf das das VIP-Segment: Kleinere Reisegruppen, die hohen Luxus und Komfort erwarten. Wie die anderen Futura-Modelle hat auch diese Variante einen völlig ebenen Boden. Das Interieur mit aufeinander abgestimmten Farben, einem ausgewogenen Beleuchtungskonzept und den offenen Gepäckablagen vermittelt ein großzügiges Raumgefühl.

Bei einer Sitzkonfiguration von maximal 41/43+1+1 gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Bus nach individuellem Kundenwunsch einzurichten; wie beispielsweise mit einer 2+1-Anordnung, Vis-à-Vis-Sitzen, verschiedene Ausführungen an Sitzen, Bordküchen und Unterhaltungselektronik. EB

Bietet interessante Möglichkeiten für kleinere Gruppen: Der neue
Reisemidi aus der Futura-Baureihe

Auf Komfort ausgelegt:
Viel Platz trotz kompakter Länge

 

 

 

 

 

Alle Fotos:

VDL Bus & Coach


VDL: Erster 13 m langer VDL Futura-Doppeldecker FDD2 ausgeliefert

(29.7.2016) Die kürzere Variante des Reisedoppel-deckers VDL Futura FDD2-130 (13 m statt 14 m lang beim FDD2-140) wurde jetzt an Roland Zemp Carreisen in die Schweiz geliefert. Das Fahrzeug kann maximal 84 Fahrgäste befördern, wurde hier mit einer großzügigen Sitzeinteilung (71+1+1) samt Luxusbestuhlung ausgerüstet. Auf jedem Deck gibt es zwei Bildschirme, digitales Fernsehen, einen DVD-Player sowie USB-Anschlüße an allen Plätzen. Vorhanden sind auch Catering-Einrichtungen und eine Bordküche. VDL Bus  & Coach erntete bereits zur Buworld-Premiere im letzten Oktober viel Anerkennung für das innovative Konzept.

Roland Zemp Carreisen bietet einen persönlichen, flexiblen Service und ein umfangreiches Reiseprogramm. Dazu gehören Schulreisen, Flughafentransfers, Gruppenreisen im In- und Ausland sowie Fernreisen zu verschiedenen Zielen in Europa. JG/Foto VDL


VDL stellt Citea LLE Electric vor

27.7.2016. Der VDL Citea LLE 99 (Low-entry) ist nunmehr auch in einer vollelektrischen Ausführung lieferbar. VDL Bus & Coach verbindet darin das Light-Low-Entry-Konzept mit einem effizienten und leisen elektrischen Antriebsstrang. Mit der 9,9 m langen Variante können somit auch Verkehrszonen mit geringerem Fahrgastaufkommen von einem emissionsfreien ÖPNV profitieren. Somit ergänzt der niederländische Hersteller sein E-Bus Programm, das mit dem Citea SLF Electric (Niederflur-Stadtbus) und dem SLFA Electric (Niederflur-Gelenkbus) bereits vielseitig aufgestellt ist.

Der Citea LLE-99 Electric wird mit einem 150 kW starken Elektromotor und einem Batteriepaket von 180 kWh ausgestattet. Wie der klassische LLE-Dieselbus hat auch der Citea LLE-99 Electric ein sehr niedriges Leergewicht, das ihn zu einem besonders effizienten Fahrzeug macht. Was den durchschnittlichen Energieverbrauch angeht, soll dieser Bus einen neuen Standard setzen. Um den Einsatzbetrieb weiter zu optimieren, kann zusätzlich zur Steckerladung ein Pantograf installiert werden, welcher Schnellladungen bis 270 kW möglich macht. JG/Foto VDL Buses & Coaches